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Meine Keramik

Der Herstellungsprozess

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Jeder der folgenden Schritte ist entscheidend für die Qualität und das Aussehen des Endprodukts. Wenn du mehr über einen bestimmten Schritt oder eine Technik erfahren möchtest, schreib mir gerne!

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Rohmaterialien: Der Prozess beginnt mit der Auswahl der Rohmaterialien, die hauptsächlich aus Ton, Feldspat und Quarz bestehen. Diese Materialien werden oft gemischt, um die gewünschten Eigenschaften zu erzielen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Tonsorten auf dem Markt, die sich durch Farbe, Textur, Körnung und Brenngrad unterscheiden.

Mischen und Kneten: Das Rohmaterial wird ausgiebig und in alle Richtungen geknetet, um eine homogene Masse zu erhalten. Dies hilft, Luftblasen zu entfernen und die Konsistenz des Tons zu verbessern.

Formgebung: Der geknetete Ton wird dann in die gewünschte Form gebracht. Dies kann durch verschiedene Techniken geschehen, wie z.B. Drehen auf einer Töpferscheibe, Pressen in Formen oder Handaufbau. Falls du weitere Fragen zu den verschiedenen Techniken der Handaufbau-Methode hast, schreib mir gerne!

Good to know: In meinen Workshops arbeiten wir ausschließlich mit diesen Methoden und alles wird mit den Händen geformt :-)

Trocknen: Nach der Formgebung muss die Keramik langsam und gleichmäßig trocknen, um Risse zu vermeiden. Dieser Schritt kann einige Tage in Anspruch nehmen, abhängig von der Dicke und Größe des Objekts. Im besten Fall ruht der Ton nach der Formgebung für mindestens eine Woche.

Brennen: Nach dem Trocknen wird die Keramik in einem Ofen gebrannt. Dieser erste Brand, auch als „Schrühbrand oder Glattbrand“ bekannt, härtet die Form und entfernt verbleibende Feuchtigkeit. Die Temperatur kann je nach Art der Keramik variieren, liegt aber oft zwischen 900 und 1.100 Grad Celsius. Ein weiterer möglicher Schritt ist das Schleifen des Tons, um raue und scharfkantige Stellen zu entfernen.

Glasieren: Nach dem Schrühbrand kann die Keramik glasiert werden, um eine dekorative und schützende Oberfläche zu schaffen. Die Glasur wird auf die gebrannte Keramik aufgetragen und kann in verschiedenen Farben und Texturen erhältlich sein. Auch hier gibt es eine riesen Auswahl an unzähligen Methoden und je nach verwendeter Glasur entsteht eine Keramik, die für Essgeschirr geeignet ist. 

Good to know: Zu jedem meiner Workshops gibt es die Möglichkeit, einen optionalen Glasurtermin zu buchen, um die handgemachte Keramik selbst zu bemalen!

Zweiter Brand: Nach dem Glasieren wird die Keramik erneut gebrannt, um die Glasur zu fixieren. Dieser Brand erfolgt bei höheren Temperaturen, oft zwischen 1.000 und 1.300 Grad Celsius.

Abkühlen und Fertigstellung: Nach dem Brennen kühlt die Keramik ab, teilweise nimmt dieser zweite Brandvorgang inkl. Abkühlen im Ofen mehr als 24 Stunden in Anspruch. Nun erfolgt die Endkontrolle, bei der die Stücke auf Mängel überprüft werden. Gegebenenfalls werden letzte Anpassungen oder Dekorationen vorgenommen.

 

Alles in allem ein sehr zeitaufwendiger und aufmerksamkeitsintensiver Prozess, aber wunderschön!

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